Blattaufbau und Spaltöffnungsdichte – Blattquerschnitt und Nagellackabdruck

BiologiePflanzenphysiologieAlter 16–17

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Drei Ansichten zum Blatt als Organ der Fotosynthese: ein Blattquerschnitt mit Kutikula, Epidermis, Palisaden- und Schwammgewebe, Interzellularräumen, Leitbündel und Spaltöffnungen, in dem Sie jedes Gewebe anklicken, seine Funktion sehen, die Wege von Gasen, Licht und Wasser verfolgen und die Namen abfragen; ein Experiment, in dem Sie Spaltöffnungen auf einem Nagellackabdruck unter dem Mikroskop zählen und die Dichte = Anzahl der Spaltöffnungen ÷ Fläche des Sehfelds (πr²) berechnen; und ein Vergleich der Spaltöffnungsdichte auf Blattober- und Blattunterseite von fünf Arten.

Lektion: Blattaufbau und Angepasstheit an Fotosynthese und Gasaustausch; Spaltöffnungsdichte

Was sie zeigt

Diese Simulation zeigt, wie der Aufbau des Blattes an Fotosynthese und Gasaustausch angepasst ist, für 14- bis 18-Jährige. Sie erkunden einen beschrifteten Querschnitt, finden die Funktion jedes Gewebes und sehen, wie Kohlenstoffdioxid, Sauerstoff, Wasserdampf, Licht und Wasser sich durch das Blatt bewegen. In einem virtuellen Experiment fertigen Sie einen Nagellackabdruck an, zählen Spaltöffnungen in Sehfeldern bekannten Durchmessers, berechnen die Dichte pro mm² und vergleichen Ober- und Unterseite von fünf Arten. Modell: Der Querschnitt ist ein vereinfachtes Schema; die Dichten sind typische Literaturwerte mit zufälliger Streuung zwischen den Sehfeldern.

So funktioniert es

Klicken Sie unter Blattquerschnitt auf ein Gewebe oder seine Schaltfläche, wählen Sie unter Anzeigen eine Darstellung und schalten Sie Spaltöffnungen zwischen offen und geschlossen; mit Selbsttest benennen Sie das markierte Gewebe. Wählen Sie unter Spaltöffnungen zählen Art, Blattseite und Objektiv, klicken Sie auf Nagellackabdruck herstellen, dann auf jede Spaltöffnung und auf Zählung speichern und Nächstes Sehfeld. Unter Arten vergleichen klicken Sie auf Klassendaten hinzufügen.

Einstellbare Parameter

  • Startansicht Blattquerschnitt, Spaltöffnungen zählen, Arten vergleichen
  • Anzeige im Querschnitt Nur Aufbau, Gasaustausch, Lichteinfall ins Blatt, Wasser und Zucker
  • Spaltöffnungen Offen (tagsüber), Geschlossen (nachts, Wassermangel)
  • Art Gartenbohne (Phaseolus vulgaris), Sonnenblume (Helianthus annuus), Stieleiche (Quercus robur), Mais (Zea mays), Seerose (Nymphaea)
  • Blattseite Unterseite, Oberseite
  • Objektiv (Okular ×10) ×40 – Sehfelddurchmesser 0,45 mm, ×10 – Sehfelddurchmesser 1,8 mm
  • Zufallsstartwert (gleiche Zahl, gleicher Abdruck) 1–9999

Fragen zum Erkunden

  1. Warum liegt das Palisadengewebe direkt unter der oberen Epidermis und enthält so viele Chloroplasten?
  2. Warum haben die meisten Landpflanzen mehr Spaltöffnungen auf der Blattunterseite, die Seerose aber nur auf der Oberseite?
  3. Warum sollten Sie mehrere Sehfelder zählen und einen Mittelwert bilden, um die Spaltöffnungsdichte zu bestimmen?